Wie sagt man so schön: "In der Not frisst der Teufel Fliegen". Oder: Man kann auch mal ein Rezept posten, das schon ewig im Archiv liegt und auf ein besseres Foto wartet. Zumindest dann, wenn es sich um so was feines wie diese Orangenbrioches handelt.
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Rotweinkuchen
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Heute präsentiere ich einen unserer Lieblingskuchen im Herbst: ist er im Backofen, duftet die Küche nach Zimt, warmer Schokolade und Rotwein. Wir zwei können den Kuchen kaum eine Minute abkühlen lassen, bevor wir ihn gierig und wohlig schmatzend verschlingen. Einfach nur Futter für die angeschlagene Seele, danach geht es einem gleich ein wenig besser. Und das können wir im Moment weiterhin gut gebrauchen...
Blackberry focaccia
Mittwoch, 18. Juli 2012
Was für die meisten Menschen das Teigschlecken beim Zubereiten von Rührkuchen ist, ist für mich das Naschen von rohen Hefeteigen jeglicher Art. Da F. einer ähnlichen Vorliebe frönt, müssen wir bei Hefekuchen und Pizza immer aufpassen, dass am Ende noch genug für das gewünschte Backziel übrig bleibt.
Bei diesem leckeren Hefewerk wäre dies eine große Schande gewesen. Denn, wie bei den meisten Gerichten des wunderbaren Nigel Slater, ist hier die Einfachheit der Rezeptur zugleich der Trumpf. Es braucht eben nicht immer viel, um eine kleine Köstlichkeit entstehen zu lassen. Besonders dann, wenn eine klitzkleine Menge Zucker das Ganze im Ofen karamellisiert.
Dass ich nun endlich eine Gelegenheit gefunden habe, ein Rezept aus meinem Weihnachtsgeschenk (!) namens Tender I & II zu backen, war dann gestern mein ganz persönliches Sahnehäubchen.
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Schoko-Bananenbrot
Mittwoch, 11. Juli 2012
Immer, wirklich jedes Mal, werden unsere Bananen braun und F. muss sie dann morgens in seine Joghurt-Müsli-Kombination matschen, damit wir sie nicht wegwerfen müssen. Um meinem armen Mann dieses Leid zu ersparen, teste ich mich seit einigen Wochen durch verschiedene Rezepte für Bananenbrot, -kuchen und -muffins. (Einen anderen Grund gibt es dafür auf keinen Fall!)
Ungeschlagener Favorit der bisherigen Testreihe ist dieses Bananenbrot von Jamie Oliver. Geschmacklich interessant ist es vor allem durch die Verwendung von frisch geriebenem Muskat. Aber ganz ehrlich: um mich zu überzeugen reichten allein die noch leicht flüssigen Schokoladenstücke, die einen erwarten, wenn man den Kuchen nur früh genug anschneidet.
Ungeschlagener Favorit der bisherigen Testreihe ist dieses Bananenbrot von Jamie Oliver. Geschmacklich interessant ist es vor allem durch die Verwendung von frisch geriebenem Muskat. Aber ganz ehrlich: um mich zu überzeugen reichten allein die noch leicht flüssigen Schokoladenstücke, die einen erwarten, wenn man den Kuchen nur früh genug anschneidet.
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Nachgebacken: Brownie-Käsekuchen
Freitag, 8. Juni 2012
Das Beste kommt immer zum Schluss - und dieser Kuchen ist einfach unschlagbar. Bei weitem der beste Kuchen, den ich in den letzten Jahren gegessen habe. Jeder Bissen ist ein Traum und sollte gut genossen werden, denn leider kann man als Mensch mit normal dehnfähigem Magen nicht sehr viel davon essen. Das Rezept stammt von rock the kitchen und ich werde Sylvia immer dankbar für dafür sein.
Und das Ergebnis war sowohl an unserem Hochzeitstag im letzten Jahr und auch an meinem Geburtstag das gleiche: Nach einer längeren Pause schleicht man doch wieder zum Kühlschrank, um sich noch ein ganz kleines (!) Stückchen zu gönnen.
Jetzt muss nur noch eine Gelegenheit zum Nachbacken gefunden werden! Wenn ihr dann soweit seid, hier gibt es das Rezept...
Milchreis mit Rhabarberkompott
Freitag, 1. Juni 2012
Meine Familie hat den Sinn und Zweck eines Brunches - über mehrere Stunden verteilt beisammen zu sein und viele kleine Portionen zu sich zu nehmen - nie so ganz verinnerlichert, wie die liebe A. treffend festgestellt hat. Stattdessen gleicht es eher einer Fütterung ausgehungerter Löwen, die innerhalb einer Stunde so viel essen, wie es der Magen aushält und sich dann verwundert den Bauch streicheln, weil es doch zu viel und zu schnell war. Für eine Sache ist jedoch immer noch genug Platz: Nachtisch.
In diesem Falle war es der göttliche (weil mit Sahne und Vanilleschote gekochter) Milchreis nach einem Rezept aus einem meiner Lieblingskochbücher delicious days. Dazu gab es neben frischen Erdbeeren einen Rhabarberkompott, dessen Herstellung fast zu einer Ehekrise geführt hat, das aber trotzdem köstlich war.
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